Top 3 der Neuromarketing-Mythen

[fa icon="calendar"] 01.08.2017 22:48:38 / von Sabrina Lehmann

Seit 15 Jahren nun ist das Neuromarketing Thema in Werbung und Kommunikation. Längst im Marketingalltag angekommen, ist das Thema an Versprechungen geknüpft, welche auch uns immer wieder begegnen. Drei von ihnen haben wir gesammelt, aber es gibt mehr! Hier seid ihr gefragt: Welche Versprechungen und Vorbehalte begegnen euch?

Unsere Top Drei lauten:

› Neuromarketing ist ein Garant für Erfolg!

Erfolg garantieren kann leider niemand, weder klassisches Marketing, noch Neuromarketing. Die Idee, dass Neuromarketing dies leisten kann, hängt eng mit der Vorstellung des Kaufknopfes in unserem Kopf zusammen. Allerdings: Bedürfnisse können lediglich angesprochen und nicht erst geweckt werden. Kommunikation kann viel leisten, allerdings kann sie niemanden dazu zwingen, etwas zu kaufen, was er gar nicht will.

 

› Neuromarketing ersetzt Marktforschung!

Das Neuromarketing bietet eine breite Auswahl an Tools und Techniken, die die Marktforschung unterstützen können. Gänzlich ersetzen können die Methoden der apparativen Gehirnforschung Befragungen allerdings nicht. fMRT, Biometrie und EEG erlauben uns tiefere Einblicke in die inneren Vorgänge der Kunden, aber oft kommen diese Methoden nicht ohne eine Befragung aus: Sind die ausgelösten Emotionen positiv oder negativ? Welche Bilder gehen im Kopf an, wenn der Kunde an eine bestimmte Marke denkt? Die Marktforschung zu ersetzen, ist bisher nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Sie zu stützen, hingegen schon.

 

› Mit Neuromarketing kann ich meinen Kunden beim Denken zuschauen!

Die Idee des gläsernen Kunden ist nicht neu und für Marketer genauso reizvoll, wie unheimlich für den Kunden. Aber: Dieses Versprechen ist nur eine Illusion. Zwar ist es richtig, dass einige Methoden des Neuromarketings den Blick in den Kopf ermöglichen, aber das Ergebnis ist nicht klar schwarz auf weiß. Bunte Bilder können uns zwar sagen, welche Gehirnregion aktiviert wird, allerdings sind die Ergebnisse dieser Messungen kein direkter Spiegel der Gedanken des Kunden.

Nur drei von vielen, aber wie lauten die anderen? Kommentiert und teilt und helft uns die Liste zu vervollständigen! Unter allen Teilnehmenden verlosen wir das Buch Neuromarketing: Erkenntnisse aus Hirnforschung für Markenführung, Werbung und Verkauf von Hans-Georg Häusel, der Nummer eins unserer Neuromarketing must-reads, also es lohnt sich doppelt!

 

Mehr erfahren im Interview mit Hans-Georg Häusel: https://www.haufe.de/marketing-vertrieb/online-marketing/neuromarketing-gehoert-heute-zum-marketing-grundwissen_132_375282.html

http://www.focus.de/immobilien/experten/neuromarketing-warum-wir-bei-ikea-immer-mehr-kaufen-als-geplant_id_7258360.html

Topics: Neuromarketing

Sabrina Lehmann

Verfasst von Sabrina Lehmann



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